Fahrrad fahren macht Spaß - vor allem, wenn das Rad ergonomisch auf Sie angepasst ist.

Für die korrekte Einstellung Ihres Fahrrades benötigen wir mehrere Schritte.

 

Bringen Sie bitte etwas Zeit mit.

1. Schritt:


Das Bein sollte soviel Platz haben, dass Sie ermüdungsfrei treten können.
Der Abstand Ferse - Sattel wird so eingestellt, dass das Bein dabei ganz durchgestreckt ist. Wenn Sie dann mit dem Vorderfuß pedalieren, bleibt in der tiefsten Stellung ein kleiner Winkel im Knie.



3. Schritt

Stimmt die Sattelhöhe, können wir die Positionierung von Lenker und Vorbau vornehmen.
Entscheidend für Höhe und Weite sind dabei Ihre Oberkörper- und Armlänge und ihre gewünschte Sitzposition. Auf jeden Fall soll die Wirbelsäule beim Fahren ihre natürliche S-Form behalten. Dann trägt sich der Rücken über die Lendenwirbelmuskeln selber und die Dämpfung der Bandscheiben funktioniert weiterhin.

5. Schritt

Zum dynamischen Fahren bringen Sie den Oberkörper und damit Ihren Schwerpunkt über die Pedale.
Der Abstand zum Lenker ist dabei immer gleich. Er ergibt sich aus Ihrer Rumpf- und Armlänge. Wichtig ist der rechte Winkel (wie beim Liegestütz) zwischen Oberkörper und Armen.

Die Hauptlast des Oberkörpers tragen die Muskeln im Lendenwirbelbereich. Die Hände tragen nur einen kleinen Teil.

7. Komponenten

Der Sattel ist die wichtige Verbindung zwischen den pedalierenden Beinen und dem fixierten Oberkörper. Damit nichts drückt muss er passen! Dafür halten wir für Sie die unterschiedlichsten Modelle bereit. Manchmal ist es nötig, die Sattelnase etwas abzusenken. Ist die Sattelhöhe korrekt, werden Sie nicht nach vorne rutschen!

Zum weiteren Anpassen haben wir auch immer Lenker und Vorbauten in verschiedenen Längen und Höhen parat.

Sattelhöhe

Natürliche Rückenform

Dynamische Position

2. Schritt:

Der Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel in der "1-Uhr"-Stellung sollte knapp 90° oder größer sein. Dann wirken die Kräfte der Unterschenkelstrecker nicht so belastend auf das Kniegelenk.
Außerdem erreichen Sie in dieser Stellung eine gute Kraftübertragung. Dafür wird die Sattelhöhe optimiert und der Sattel evtl. einige Millimeter nach hinten geschoben. Ist der Winkel so nicht erreichbar, können kürzere Kurbeln helfen.

4. Schritt

Bei der Hollandradposition wird das komplette Gewicht über das Gesäß aufgefangen. Sie sitzen dabei aufrecht wie am Schreibtisch.

Die Arme zeigen leicht nach unten, der Lenker kommt auf ihre Hände zu und auf den Händen lastet kein Gewicht.

Vor allem beim Stadtverkehr kann diese Position mit viel Übersicht punkten. Auf Reisen empfiehlt sich eine dynamische Sitzposition.

6. Schritt

Wichtig ist auch die Haltung der Hände am Lenker.

Die Mittelfinger befinden sich in der Verlängerung von Elle und Speiche.

Haände, Handgelenk und Unterarm bilden eine Linie.

 

 

 

Kniewinkel

Hollandradposition

Handposition